Umgang mit Nervosität


Es gibt kein Patentrezept gegen Nervosität dafür aber individuelle Herangehensweisen

Was tun bei nervositaet
Für den Umgang mit Nervosität gibt es mehre Möglichkeiten.

Wenn du selbst noch keine optimale Lösung gefunden hast, findest du hier ein paar bewährte Konzepte.


Nervosität genießen

In einem Interview antwortete ein bekannter Musiker auf die Frage, wie er mit Lampenfieber, also Nervosität vor seinen Life-Auftritten umgeht: "Gar nicht. Die Nervosität vor einem Gig ist mein Performance-Zustand."

Genau! Hinter Nervosität staut sich jede Menge Energie, die sich entlädt wenn die Show oder das Rennen losgeht. Außerdem hat man so ein Gribbeln, das sich anfühlt wie Prosecco in den Adern, auch nicht alle Tage.

Stell dir mal vor, du startest bei deinem Saisonhöhepunkt und gehst in der Früh mit dem gleichen Gefühl an die Startlinie wie sonntagmorgens zum Bäcker.

Nee, oder?


Atmungsmeditation

Wenn du zu extremer Nervosität neigst und dich der Zustand um den Schlaf bringt, empfehle ich dir eine einfache Atmungsmeditation in deinen Alltag zu integrieren.

Das erfordert weniger Zeit als Zähneputzen und funktioniert wie folgt.

Nimm dir 3 Minuten Zeit und lege dich flach auf den Rücken oder setzte dich aufrecht ohne Anlehnen auf einen Stuhl. Lege die Hände locker in den Schoß.

Jetzt atme tiefe durch die Nase ein und durch den Mund aus. Konzentriere ganz auf deine Atmung und sage dir dabei selbst "Ich bin ganz ruhig".

Am Anfang, wenn du mit Meditation wenig Erfahrung hast, werden dir die Gedanken entwischen und du wirst dich ertappen, dass du plötzlich über etwas anderes nachdenkst.

Das ist okay. Lenke deine Aufmerksamkeit einfach wieder zurück auf die Atmung und das Mantra "Ich bin ganz ruhig"

Wenn du das wiederholt übst schaltet dein Körper die Information "Fokus auf Atmung = Innere Ruhe" zusammen.

Ähnlich wie beim Pawlow´schen Hund, wo nach einiger Zeit der Glockenklang den Speichelfluss provozierte auch ohne Futter. In der akuten Anspannungs-Situation erfordert die Konzentration auf die Atmung keine große Anstrengung und Ruhe stellt sich von selbst ein.


Gedanken-Check

Last but not least kommen wir wieder zum meinem Lieblingsthema: Gedanken prüfen.

Wenn die Nervosität dir den Spass an der Sache raubt, dann bist du in Gedanken womöglich mehr mit Worst-Case-Szenarien beschäftigt als mit allem anderen.

In dem Fall mache eine Liste mit den positiven Aspekten unter der Überschrift "Was ich an Wettkämpfen mag" und gehe wiederholt in Gedanken durch die Liste.

Alles was wir regelmäßig tun wird zur Gewohnheit. Auch positives Denken.


Stay IronMinded - focus what feels good.

 


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